Vorproduzieren oder nicht

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Soll man Podcast lange im Voraus vorproduzieren oder eben nicht. Wie so oft kommt es auf das Format an. Prinzipiell solltest du jedoch vorproduzieren. Aber Warum?

Gründe für eine Vorproduktion

Je mehr Folgen du vorproduzierst, desto mehr Freiheit gewinnst du. Wenn du dir feste Zeitslots einteilst, in welchen du deinen Content produzierst und planst, gibt dir dies nach hinten raus deutlich mehr Freiheit und auch Sicherheit.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr nervig sein kann nur noch Ad-Hoc zu produzieren. Denn dadurch bist du immer im Zugzwang: „Mist ich muss heute ja noch eine Folge produzieren“. Damit wird dein Podcast eher zum Zwang als zum Medium welches man mit Freude bespielt.

Weiterer Punkt ist, egal was ist, du musst produzieren. Egal ob du krank bist, die Familie Zeit mit dir verbringen will, du gerade andere wichtige Dinge im Business zu erledigen hast. Du musst jetzt noch ran und produzieren.

Noch schlimmer wird es, wenn du deinen Podcast von einem Dienstleister fertigstellen lässt. Damit zwingst du diesen das er dir einen 24h oder 12h Service bietet und ebenfalls Ad-Hoc für dich bereitsteht. Das ist nicht gerade Kundenfreundlich, auch wenn du vielleicht der Auftraggeber bist, so ist es letztlich doch eine Kundenbeziehung, von welcher du erwartest, das der gegenüber auf Zuruf zu deiner Verfügung steht. Das ist nicht fair, oder? Was wenn derjenige dann aber ebenfalls keine Zeit hat?

Es ist auch deutlich einfacher sich 2-3h Zeit zu reservieren und die Podcastfolgen für den nächsten Monat direkt in einem Arbeitsgang zu erstellen. Du hast dich eingesprochen, bist im Flow und weißt im Nachhinein das du nun für die nächsten Wochen „safe“ bist.

Wann nicht vorproduzieren

Logischerweise kann man nur für Podcastformate vorproduzieren die zum Beispiel nicht am täglichen Geschehen hängen. Berichtest du in seinem Podcast über die aktuelle politische Lage, so ist es sehr sinnfrei hier auf Monate im Voraus zu produzieren. Denn bis dahin ist das Thema dann oftmals bereits erledigt und es interessiert niemanden mehr. Bei solch einem Format kommt man natürlich nicht drumherum zeitlich etwas knapper zu produzieren.

Wenn du krank bist solltest du natürlich auch nicht massenhaft vorproduzieren. Zum einen ist deine Gesundheit wichtiger und zum anderen hört man das letztlich in den Podcastfolgen. Es ist kein Beinbruch, wenn du mal in 1-2 Folgen verschnupft bist. Aber als Zuhörer dann die nächsten drei oder gar 6 Monate einer Schnupfnase zuzhören ist dann auch nicht so toll. Beim Zuhörer entsteht dann eventuell auch der Eindruck
a) ist derjenige dauerhaft krank und möchte ich mit so jemandem überhaupt arbeiten oder
b) irgendwie befremdlich, wenn derjenige so lange im Voraus produziert…. Es wirkt nicht mehr so authentisch

Wenn dir nicht danach ist, du absolut demotiviert bist und gar keine Lust hast. Oder, wenn du schlechte Laune hast. Denn all das negative spiegelt sich letztlich in deiner Tonlage und Artikulation wider. Und das bemerkt der Zuhörer früher oder später. Dann vertage den Produktionsslot lieber.

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LG Dominic

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