Warum Du häufiges komprimieren der Audiodatei vermeiden solltest

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Gute technische Aufnahmequalität spielt zunehmend auch eine wichtige Rolle beim podcasten. Die Zeiten wo man verrauschte Audiodateien hochladen konnte sind längst vorbei. Deshalb sollte man die technische Audioqualität nie außen vor lassen.

Auslieferung komprimierter Dateien

Podcastepisoden werden häufig als mp3 oder als m4a ausgeliefert. Beide Dateiformate komprimieren das Audiosignal. Beide Komprimierungsverfahren beinhalten aber auch, das jedes Mal ein kleines bisschen Qualität verloren geht. Schließlich muss irgend etwas weggelassen werden, um Platz zu sparen. Um es mal ganz salopp auszudrücken.

Komprimierung vermeiden

Aus oben genanntem Grund ist es ratsam auf eine Komprimierung so lange wie nur möglich zu verzichten. Ebenso auf mehrfache Komprimierung. Wie gesagt, verschlechtert sich die technische Qualität mit jedem Export von einer komprimierten Datei, in die nächste.
Nutze deshalb so lange wie nur irgendwie möglich unkomprimierte Dateiformate als mp3, m4a, mp4. Das WAV Format ist hier natürlich das altbekannte. Verursacht aber auch riesige Datenmengen die in keinem Verhältnis zu einem Podcast stehen. Das FLAC-Dateiformat ist hier ein sehr guter Kandidat.
Solltest Du dennoch darauf angewiesen sein ein komprimiertes Format nutzen zu müssen, dann nutze die maximal Qualität. Bei mp3-Dateien kannst Du zum Bsp. 320kbit/s für den ersten Export verwenden. Das ist mehr als genug um, damit arbeiten zu können.

Export mit konstanter Bitrate

Wenn Du zum Beispiel eine mp3-Datei exportierst, dann acht darauf das die Bitrate auf „Konstant“ eingestellt ist, sofern sich das einstellen lässt. Ansonsten kann es passieren, dass die Qualität in der Aufnahme schwankt. Es kann sogar vorkommen, das weitere Audioprogramme nicht so richtig zurecht kommen damit.

Praxisbeispiel

Wie man es nicht machen sollte

Ein Interview welches mit der Videokonferenz Software zoom.us aufgezeichnet wurde, speichert Dateien im m4a/mp4 Format mit bereits sher starker Kompression. Nach dem bearbeiten der Datei, exporiert man diese mit 128kbit/s als mp3. Diese mp3 schickt man nun zu Auphonic. Hier wird diese nochmals bearbeitet und mit 128kbit/s exportiert.

Wie man es besser machen kann

Die mp4 / m4a Datei aus zoom mittels Audiosoftware bearbeiten, schneiden, etc.. Diese dann als WAV oder besser FLAC exportieren und an Auphonic schicken. Natürlich gewinnt man dadurch nichts mehr, was nicht mehr da war. Aber man spart einen Komprimierungsschritt.

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LG Dominic

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