zencastr – Warum ich es nicht nutze und auch nicht empfehlen kann

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Geht es um Podcast Interviews, taucht zwangsläufig die Frage auf, wie man diese am besten aufzeichnet. Hier kommt dann auch sehr oft die Frage „Dominic, kennst du Zencastr“. Auf zencastr möchte ich an dieser Stelle einmal eingehen.

Was ist zencastr überhaupt

Zencastr ist von der Grundidee eine „super Sache“. Es handelt sich hierbei um eine Browserbasierte Software. Nach der Registrierung hat man einen virtuellen „Meetingraum“ in welchem man Audios aufzeichnen kann. Man trifft sich mit seinem Interviewpartner in dem Raum und zencastr verwaltet die Aufzeichnung. Das tolle und das ist das positivste überhaupt, im Gegensatz zu zum Beispiel Skype, zeichnet zencastr jedes Mikrofon lokal auf. Die Daten werden nicht erst komprimiert und dann in „schlechter“ Qualität bei dir auf dem Rechner gespeichert. Dadurch das zencastr zunächst auf jedem Rechner lokal aufzeichnet, kann man natürlich auch in einer deutlich höheren Qualität aufzeichnen.
Nach dem Interview lädt zencastr dann beide Audiospuren getrennt in die persönliche Cloud. Klingt alles super. ABER….

Warum ich es nicht nutze

Ich und auch viele andere Podcaster hatten eine Riesen Freude an zencastr. War es doch ein Meilenstein in Sachen Tonqualität für das Aufzeichnen von Interviews über das Internet.
Leider kam irgendwann der Zeitpunkt das es zunächst sporadisch und dann auch immer häufiger vorkam, das die beiden Tonspuren, also deine eigene und die des Interviewpartners, einen zeitlichen Versatz hatten. Zunächst nur ein paar Millisekunden. Aber aus unerfindlichen Gründen kam es dann sogar schon so weit, das es mehrere Sekunden waren und komplette Podcastfolgen für die Mülltonne waren. Denn man hätte diese komplett manuell, Frage zu Antwort, zurechtschneiden müssen. Was bei manchem Dialog einfach unmöglich war.
Das ganze ließ sich auch nicht wirklich reproduzieren, so das man es hätte irgendwie ausschließen können. Es war vielmehr ein Lottospiel. Mal klappt es, beim nächste Mal nicht. Und sowas ist nicht tragbar in einem professionellen Podcastumfeld. Auch dem Interviewpartner gegenüber nicht. Zencastr selbst hat das Problem damals auch nicht zügig aus der Welt schaffen können und somit haben sich sehr viele Podcaster, mich eingeschlossen, von zencastr abgewandt. Weil unkalkulierbar.

Warum ich zencastr nicht empfehle

Die oberen Schilderungen dürften diese Frage bereits ausreichend beantworten. Auch wenn zencastr von manchen weiterhin genutzt wird, und bis jetzt es scheint zu klappen, empfehle ich nur die Tools die mich auch langfristig überzeugen. Und ich kann zencastr beim besten Willen nicht empfehlen das bei meinem letzten Kontakt, es war ein Interview von einem Klienten, auch wieder ein ganz leichter zeitlicher Versatz festzustellen war. Der fällt im normalen Hören nicht auf, ist aber dennoch da.
Und ich kann kein Tool empfehlen welches wissentlich und nachweislich, derart gravierende und nicht reproduzierbare Probleme verursacht.

Wer sich zencastr dennoch einmal anschauen möchte, hier der Link: www.zencastr.com

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LG Dominic

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